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Er erreichte ein Lebensalter von nur 32 Jahren und war dennoch eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der antiken Geschichte – Alexander III., König von Makedonien. Viele Legenden ranken sich um diesen ebenso verehrten wie gefürchteten Herrscher und Heerführer, der im Jahr 356 vor Christus geboren wurde, ein Schüler des großen Aristoteles war und den man selber einen Großen nannte. Der „Männerabwehrer“, so die deutsche Übersetzung seines griechischen Namens, soll im Jahr 333 vor Christus den „gordischen Knoten“ durchschlagen haben.
Die legendäre Tat geschah in der Burg von Gordion, der Hauptstadt des phrygischen Königreichs im mittleren Teil von Kleinasien. An der Deichsel des königlichen Streitwagens war ein Joch mit einem Riemen und einem kompliziert verschlungenen Knoten befestigt. Wer es schaffen würde, ihn zu lösen, soll Herrscher über Asien werden, lautete die Weissagung. Alexander glaubte an sie, doch war für ihn das Entwirren viel zu schwierig, weshalb er unter Blitz und Donner, das heißt mit dem Segen des Zeus, den Knoten mit einem Schwertstreich durchschlug. Ob wahr oder nicht – das Ereignis wurde sprichwörtlich für einen risikoreichen Entschluss und eine mutige Tat.
Das Durchlagen des gordischen Knotens ermutigte den Makedonier, mit einem Heer von zehntausend Söldnern weiter in ferne Länder, ja bis an das Ende der damals bekannten Welt zu ziehen. Als Alexander der Große im Jahre 323 vor Christus in Babylon überraschend an den Folgen eines fiebrigen Infekts oder, wie manche behaupteten, nach einem Giftanschlag starb, reichte
sein Reich von der Donau bis zum Indus. ...
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Tetradrachme von König Philipp II. aus der Münzstätte in Amphipolis.
Die Münze zeigt den Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz und einen nackten Reiter mit Palmzweig.
Dieser ¼ Goldstater Alexanders des Großen aus der Münzstätte in Amphipolis zeigt den Kopf der Athena mit korinthischem Helm und einen Bogen sowie eine Keule auf der Rückseite.
Alexander der Große, hat aufgrund der großen Edelmetallbeute, die ihm im Krieg gegen die Perser zufiel, in vielen neuen Prägestätten zahllose Silbermünzen herstellen lassen. Dieses Stück aus Milet zeigt den Kopf des jugendlichen Herakles mit Löwenfell und die Figur des thronenden Zeus mit Adler und Zepter.
Diese Tetradrachme von Seleukos I. ist ebenfalls mit dem bärtigen Kopf des Zeus mit Lorbeerkranz versehen. Die Rückseite hingegen zeigt Athena, mit Lanze und Schild in einer Quadriga, die von vier gehörnten Elefanten gezogenen wird.
