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Ein Blick auf die Münzen der Weimarer Republik und was die
Reichsregierung 1932 auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise
mit einem Vier-Pfennig-Stück bezweckte
Nach dem Sturz der Monarchie und der Gründung der Weimarer Republik im Ergebnis der Novemberrevolution von 1918 wurden im republikanischen Deutschland neue staatliche Flaggen, Münzen und Medaillen, Geldscheine, Briefmarken und Siegel eingeführt. Die bisherigen Hoheitszeichen mit Kronen und Orden hatten ausgedient. Außerdem konnte man die entmachteten Bundesfürsten mit Kaiser Wilhelm II. an der Spitze nicht mehr auf den Münzen darstellen. Lösungen suchte und fand der mit solchen Fragen beschäftigte Reichskunstwart Edwin Redslob, der bis zu seiner Entlassung durch die Nationalsozialisten mit viel Feingefühl und kunsthistorischen Kenntnissen in Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern die Entwürfe für Kurs- und Gedenkmünzen zustande brachte. Für die gigantische Aufgabe, das Deutsche Reich mit neuem Hartgeld zu versorgen, standen sechs Münzstätten zur Verfügung, erkennbar an den aus der Kaiserzeit übernommenen Münzbuchstaben: Berlin (A), München (D), Muldenhütten (E), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J). Bis auf die 1953 eingestellte Prägeanstalt in Muldenhütten sind heute noch alle Münzstätten in Betrieb.
Nach der Novemberrevolution, in deren Verlauf ein deutscher Bundesfürst nach dem anderen abdankte und sich ins Exil begab, wie Kaiser Wilhelm II., der zugleich König von Preußen war, blieben zunächst die bisherigen Reichsmünzen und Geldscheine gültig, wurden aber sehr schnell durch neue Münzen aus Aluminium, Zink und anderen Metallen beziehungsweise neue Banknoten mit immer höheren Werten abgelöst. ...
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5 Reichsmark zur 1000-Jahrfeier der
Rheinlande mit Darstellung eines Ritters mit Adlerschild, der zum Schwur seine Hand hebt.
Zum 100. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe geprägtes
5-Reichsmark-Stück. Anlässlich
dieses Ereignisses wurde auch ein
3-Reichsmark-Stück ausgegeben.
